Über uns

Der Verlag wurde am 1. April 1948 von Alfred Ide († 1968) und Werner Westhoff († 1982) als juristischer Fachverlag, eben als Rechtsverlag gegründet. Die Nähe des Firmengründers Werner Westhoff sen., damals zugleich Geschäftsführer der Fachvereinigung Tabakwarengroßhandel Nordrhein-Westfalen e.V., zu verschiedenen Arbeitgeberverbänden gab das Ziel vor, der wieder-erstehenden Wirtschaft mit rechtswissenschaftlicher Literatur zu helfen.

Die Vielfalt der eigenen Verlagsschriften und -periodica sowie die damals noch schmale Druckkapazität rechtfertigten Überlegungen, eine eigene Druckerei aufzubauen. 1950 wurden die ersten Maschinen und Geräte erworben und damit der Grundstein gelegt. Der Aufbau fand 1953 einen ersten Abschluß. Der im gleichen Jahr vollzogene Umzug von der Königsallee in größere Räume auf der Oststraße gab den letzten Anstoß zur Ausgründung unter dem Namen Buchdruckerei Rechtsverlag.

Inzwischen hatte sich das Verlagsprogramm ständig erweitert. Gewiß hat sich ein Teil der Veröffentlichungen vom ursprünglichem Ausgangspunkt entfernt, jedoch hat die Initiative des Verlags immer dort eingesetzt, wo sie der betrieblichen Praxis - insbesondere auf arbeitsrechtlichem und sozialpolitischem Gebiet - dienen konnte.

Bereits 1948 wurden als gesonderter Geschäftszweig auch die Tarifverträge der nordrhein-westfälischen Metallindustrie verbreitet, eine im Verlag entwickelte Tarifsammlung trat bald hinzu. Formulare und Kommentare zu einzelnen Tarifverträgen, inzwischen auch für die Stahlindustrie, ergänzen diesen Verlagsbereich. Heute wird außerdem in der Druckerei eine ganze Reihe von Tarifen der verschiedensten Branchen hergestellt. 

Seit 1950 bildet auch das Steuerrecht einen Anteil am Verlagsprogramm. Erwähnt sei hierbei vor allem die RV-Betriebsprüfungs-Kartei, die bei den steuerberatenden Berufe großes Ansehen genießt. Ursprünglich von den Oberfinanzdirektionen im Bundesgebiet als Arbeitsmittel eingesetzt, hilft sie heute auch der steuerberatenden Praxis bei der Beratung ihrer Mandanten. Broschierte Gesetzestexte runden das Verlagsprogramm ab. 

 

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